Hanstholm liegt windumtost und stolz an der äußersten Ecke von Thy und erstreckt sich über eine große Fläche. Der Hafen von Hanstholm ist der größte Konsumfischereihafen in Dänemark.

1960 wurde per Gesetz verabschiedet, dass Hanstholm einen Hafen bekommen sollte. 1967 wurde der Hafen dann endlich eingeweiht und hat sich zum umschlagskräftigsten Fischereihafen im Königreich entwickelt. Der Fischerei- und Fährhafen ist der jüngste Hafen des Landes.

Täglich von Montag bis Freitag finden in den großen Hallen am Hafen Fischauktionen statt. Die Auktionen beginnen um 7:00 Uhr.

Es ist immer wieder spannend, das regsame Treiben der vielen hellblauen Kutter, wenn sie mit ihrem frischen Fang von ihrer Tour in den Hafen einlaufen, zu beobachten.

Der Leuchtturm Hanstholm Fyr stammt aus dem Jahre 1843 und war bei seinem Bau der stärkste der Welt. Heutzutage hält er diesen Rekord immerhin noch in Dänemark. Von der 65 m hohen Spitze – so hoch ragt sonst im ganzen Land kein Leuchtturm in die Höhe – hat man einen eindrucksvollen Blick über Hanstholm.

Das Museumscenter Hanstholm besteht aus einem einzigartigen Museumsbunker mit einer Fläche von 3000 m², in dem sich während des 2. Weltkrieges eine der 4 großen 38 cm-Kanonen befand. Die Kanone hatte eine Reichweite von 55 km und sollte, gemeinsam mit einer ähnlichen Anlage bei Kristiansand in Norwegen, die Zufahrt zum Skagerrak blockieren. Zwischen hier und Kristiansand liegt nur eine Distanz von 120 km, und wenn von beiden Seiten geschossen wurde, war nur noch ein „Spalt“ von ein paar Kilometern in der Mitte, dieser wurde vermint und fertig war diese Angelegenheit.

Sie können dort eine interessante Ausstellung über den Atlantikwall und dessen Waffen besichtigen.

Die Batterie Hanstholm I, zeigt Ruinen von den Bunkern, die ein Teil der Batterie waren. Die Batterie gehört zum nördlichsten Teil des Hanstholmer Wildreservates.

In dieser Gegend wurde 1971 der Film: Die Olsenbande fährt nach Jütland gedreht.

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