Hvide Sande heißt zu deutsch „weiße Sände“. Der Name klingt recht vielversprechend, allerdings sieht das in der Realität ganz anders aus.

Eigentlich hat Hvide Sande nichts zu bieten, es ist ein funktionelles „Zentrum der Fischindustrie“, eher kahl und nicht sonderlich romantisch. Hvide Sande bedeutet Fisch, Fisch und nochmals Fisch. Bis zu über 200 Kutter drängen sich im Hafen, immerhin ist es der Drittgrößte in Dänemark (nach Hanstholm und Esbjerg). Die Fänge werden morgens in den Auktionshallen des Südhafens versteigert, im Sommer können Touristen mitbieten.

In südlicher Richtung zieht sich, fast 40 km lang ein schmaler Sanddamm des Holmsland Klit, von einem Ende zum anderen. Rechts, zur Nordsee hin, dröhnt die Brandung, in der Mitte liegen Dünen, die einer Mondlandschaft gleichen, und zur Linken der Ringkøbing Fjord. Ziemlich in der Mitte trifft man auf die Gemeinden Bjerregård, Skodbjerge, Haurvig und Årgab bevor man in Nymindegab ankommt.

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